Die beste Kamera ist die, die man dabei hat


Die letzten Tage wurden im Norden Deutschlands kalt und Schnee gab es auch noch einmal (wenn auch in kleinen Mengen). Da bietet sich die eine oder andere unerwartete Gelegenheit zum Fotografieren. Aber womit, wenn man die Kameratasche zu Hause stehen gelassen hat?
Für diese Fälle bietet es sich an neben der „großen“ Spiegelreflex zumindest noch eine Kompaktkamera zu haben, die dann immer (und ich meine wirklich immer) in der Tasche dabei ist.

Ansonsten ärgert man sich früher oder später über eine verpasste Gelegenheit.
Das oben gezeigte Bild habe ich auf dem Weg zur Arbeit aufgenommen. Ohne die Kompaktkamera wäre es nicht entstanden.

Dabei muss es sich ja nicht um eine Edelkamera wie die Sigma DP1 handeln, die mehr kostet als eine Spiegelreflex der Einsteigerklasse.

Allerdings sollte man sich auch die Kompakte bewusst aussuchen. Ich verwende zum Beispiel eine Canon Powershot G9. Und das aus mehreren Gründen:

  • Meine DSLR ist ebenfalls von Canon, so dass ich die Systemblitze auch mit der Kompakten verwenden kann. Denn die G9 besitzt einen Blitzzschuh und ist zu den Canon Systemblitzen kompatibel.
  • Die G9 kann Bilder im Raw-Format aufnehmen. Somit habe ich bei der Nachbearbeitung keine Einschränkungen, egal ob das Bild mit der DSLR oder der Kompakten aufgenommen worden ist.
  • Die Kompakte ist komplett manuell einstellbar und bietet die gleichen Automatiken, die ich auch an der DSLR verwende (Blenden- und Zeitpriorität).
  • Und nicht zuletzt ist die Bildqualität bei ausreichendem Licht für eine Kompakte sehr gut. Wobei das Licht vor Allem dafür nötig ist, die Empfindlichkeit (ISO) der G9 so klein wie möglich zu halten. Benutzbare ISO-Werte sind bei dieser Kamera meiner Meinung nach 80-200. Alles darüber rauscht dann doch zu sehr.
blog comments powered by Disqus